Meditation mit dem Partner bei Sonnenuntergang am StrandDer Begriff der Meditation wird auch heute noch von vielen Menschen mit Religion oder Esoterik in Verbindung gebracht. Fast unwillkürlich hat man ein Bild von fernöstlichen Mönchen, Yoga im Lotossitz oder esoterischen Althippies vor dem inneren Auge. Vielleicht gehören aber auch Sie zu den rund 25 Prozent Menschen, die bereits selbst Erfahrungen mit Meditation gemacht haben. Falls nicht, wird sich Ihnen die Frage stellen: Wozu ist Meditation eigentlich gut und kann ich das auch? Diesen und weiteren Fragen möchten wir hier nachgehen.

Was sind die Ziele der Meditation?

Im Vordergrund einer jeden Meditationsweise steht der Mensch selbst mit seinen Wahrnehmungen und Emotionen. Durch die heutige Lebensweise verlieren wir oft den Blick für uns selbst, reagieren mehr als wir agieren. Auf diese Weise entsteht Stress, Druck, Verlust der eigenen Identität, Angst und oft auch Krankheit. Die Meditation führt Sie auf einen Weg zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Achtsamkeit sich selbst und Anderen gegenüber. Während der Meditation beruhigen Sie Ihre Gedankenflut und bringen Ruhe in Ihren Geist. Die Ruhe öffnet Ihren Blick auf das innere Selbst und ermöglicht eine objektivere Betrachtung des Außen. Sie werden gleichzeitig sensibler und stärker.Wenn Sie mit sich im Einklang sind, wird sich auch die äußere Welt für Sie ändern.

Für wen ist Meditation eigentlich geeignet?

Wenn Sie auf die Ziele der Meditation schauen, erkennen Sie leicht, dass Meditation für jeden Menschen geeignet ist. Dabei spielen weder Alter, das Geschlecht, die Herkunft oder der gesundheitliche Zustand eine Rolle. Oft beginnen Menschen, Meditation zu erlernen und zu praktizieren, wenn es ihnen bereits nicht mehr gut geht. Burn-out, depressive Phasen oder allgemeine Erschöpfung wecken den Wunsch nach innerer Ruhe stärker als bei scheinbar unbelasteten Menschen. Dabei können Sie in jeder Lebenslage von der positiven Wirkung der Meditation profitieren.

Definition und Überblick zu Meditation

Der Begriff Meditation entstammt dem Lateinischen (meditari, meditatio) und bedeutet (nach)denken, (nach)sinnen oder überlegen. Er beschreibt also die Hinwendung nach innen in den eigenen Geist. Meditative Übungen sollen das Bewusstsein erweitern und damit Barrieren überwinden. Man spricht auch vom Einssein, der Stille oder Im-Hier-und-Jetzt-sein. Die Meditation ist sowohl aus östlichen wie auch aus christlichen Kulturen schon seit alters her bekannt.

Meditieren können Sie auf unterschiedliche Weisen. Grob lassen sich die Formen in stille und bewegte Meditation einteilen. Zu den stillen Meditationsformen gehören:

  • Achtsamkeitsmeditation
  • Musikmeditation
  • Transzendentale Meditation
  • Konzentrationsmeditation
  • Stille- oder Ruhemeditation
  • Die Tafeln von Chartre

Zu den bewegten, aktiven Meditationstechniken zählen unter anderem:

  • Yoga
  • Tai-Chi
  • Chi-Gong
  • Zen-Buddhismus
  • Tantra
  • Tanz
  • Geh-Meditation

Die Geschichte der Meditation

Thai Chi als Vorstufe zur modernen MeditationDie Geschichte der Meditation reicht teils Tausende von Jahren zurück. In fast jeder Kulturform wurde meditiert. Sowohl in fernöstlichen Kulturen als auch christlichen oder anderen religiösen, spirituellen Gruppen gehört und gehörte die Meditation zur Tradition. Aus dem Fernen Osten ist besonders die Meditation im Buddhismus bekannt. Der Dalai Lama wirkt so auf die gesamte Welt. Auch einige östliche Kampfkünste beinhalten viele Aspekte der Meditation. Tai-Chi ist eine davon. Bestimmt haben auch Sie einmal das sogenannte „Schattenboxen“ gesehen. Die überaus harmonischen, fließenden Bewegungen bei höchster Konzentration sind nichts anderes als eine sehr alte Kampfkunst. Bei schneller Ausführung der Bewegungen wird die Wirksamkeit offenkundig. Im Christentum finden sich eher ruhige Meditationsformen. Eine der ältesten und einfachsten ist das Gebet. Konzentriert, im Stillen oder gemeinsam gesprochen, beruhigt es ebenfalls den Geist und die Gedanken.

Wenn Sie in der Geschichte der Menschheit zurückblicken, werden Sie in jeder Epoche Hinweise auf ausgeübte Meditation finden: Im alten Ägypten, bei den Maya, den Azteken, im Orient und Fernen Osten genauso wie im antiken Europa.

Was braucht es zur Meditation?

Wenn Sie selbst meditieren möchten, brauchen Sie dazu grundsätzlich nur ein paar Kleinigkeiten. Hierzu zählen:

  • der Wunsch
  • die Zeit
  • die Geduld
  • und eine für Sie geeignete Form

Der Wunsch nach Ruhe

Ohne den Wunsch nach Ruhe, innerem Frieden, Harmonie oder anderen Zielen der Meditation werden Sie Meditation wohl nicht ins Auge fassen. Allzu oft sindDurch Meditieren zu mehr Ruhe und Gelassenheit wir im täglichen Leben so hektisch beschäftigt und abgelenkt, dass wir diesen Zustand erst vermissen, wenn er gar nicht mehr vorhanden ist. Nehmen Sie sich einen Moment für die Frage Zeit: Wie steht es eigentlich mit mir selbst? Höchstwahrscheinlich ist das genau der Zeitpunkt, an dem Sie nach einiger Zeit wieder einmal an sich selbst denken. Und einen Blick auf eine Pause mit Meditation wert.

Die Zeit für Meditation

Mitten in einem wichtigen Auftrag oder während einer Feier, einem Meeting oder Zeit mit Freunden und Familie werden Sie kaum Zeit finden für eine Meditation. Dennoch findet sich bestimmt auch in Ihrem Tagesablauf eine Lücke, die Sie gezielt für sich selbst füllen können. Für den Anfang brauchen Sie nur wenige Minuten. Es ist nämlich nicht so einfach, von jetzt auf gleich zur Ruhe zu finden. Das erfordert Übung und Geduld.

Die Geduld

Bei allem, was neu begonnen wird gelten die alten Regeln:

  • „Aller Anfang ist schwer“
  • „Übung macht den Meister“

Verlieren Sie nicht den Geduldsfaden mit sich selbst. Der Mensch denkt immer und ständig, selbst im Schlaf beschäftigen uns die Träume.

In der Meditation sollen die Gedanken zur Ruhe kommen. Stellen Sie sich einen See vor, der vom Wind bewegte Wellen schlägt. Kommt der Wind zur Ruhe, dauert es trotzdem noch eine Weile, bis auch der See still daliegt. So ähnlich wird es auch mit Ihren Gedanken sein, es braucht seine Zeit, sie zu beruhigen.

Die Form

Finden Sie die richtige Form für sich. Während der eine absolute Ruhe in Zurückgezogenheit braucht, findet der andere seine innere Ruhe in Bewegung. Vielleicht unterstützt Sie auch Meditationsmusik? Probieren Sie sich aus! Bei so vielen Möglichkeiten finden Sie bestimmt das Richtige, auch wenn es nicht gleich auf Anhieb ist.

Wann, wo und wie oft sollten Sie meditieren?

Meditation im Alltag - Mann entspannt Die Meditation ist eine Zeit, in der Sie sich anders verhalten als in der restlichen Zeit. Das bedeutet sowohl für den Geist als auch für den Körper eine gewaltige Umstellung. Diese gelingt nur schwer von jetzt auf gleich. Es ist daher ratsam, dass Sie die Meditation zu einem Ritual gestalten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, meditieren Sie möglichst zur gleichen Zeit und am gleichen Ort. Idealerweise haben Sie für die Sitzung einen eigenen kleinen Raum, in dem Sie komplett ungestört sind. Andernfalls richten Sie sich eine besondere Ecke dafür ein. Die Regelmäßigkeit und der feste Ort helfen Ihnen enorm dabei, schnell zur Ruhe zu kommen. Nutzen Sie die besonderen Zeiten des Zwielichts in der Morgen- oder Abenddämmerung. Die Stimmung dieser Stunden verstärkt die Wirkung der Meditation. Wenn Sie Bilder von meditierenden Menschen im Licht der auf- oder untergehenden Sonne schon einmal gesehen haben, sind Sie bestimmt nicht unberührt geblieben. Nutzen Sie das einfach für sich selbst! Bei angenehmen Temperaturen können Sie sich einen schönen Platz in unmittelbarer Natur suchen. Wenn es kälter ist, ist es vielleicht der Platz mit der schönsten Fensteraussicht oder vor dem entzündeten Kamin vorzuziehen.

Meditieren können Sie täglich, gern auch morgens und abends oder zu anderen passenden Zeiten. Morgens gehen Sie so gefestigt in Tag und abends lassen Sie Anstrengungen und Ärger hinter sich.

Meditation lernen – So einfach geht es

Meditation können Sie ganz leicht erlernen, vorausgesetzt, Sie haben die Geduld, den Erfolg abzuwarten. Für das Erlernen von fernöstlichen MeditationsformenFrauen lernen meditieren müssen Sie heutzutage nicht mehr monatelang bei einem Lehrer in Indien, Tibet oder China leben. Vielerorts gibt es bereits Meditationszentren, in denen Sie die unterschiedlichen Meditationen kennen- und anwenden lernen. Auch Volkshochschulen bieten entsprechende Kurse immer öfter an. Wenn die Zeit oder Muße fehlt, vor Ort in einer Gruppe zu agieren, dann sei Ihnen der Internetauftritt https://mindee.com empfohlen. Hier können Sie effizient und autonom online lernen.

Entspannungsübungen – Zur Ruhe kommen

Viele Formen der Meditation beinhalten Entspannungsübungen. Mithilfe dieser Übungen werden Körper und Geist unterstützt und Sie finden zu der nötigen Ruhe. Erst völlig entspannt können Sie die volle Wirkung einer Meditation genießen. Bestimmte Übungen ermöglichen Ihnen später die Konzentration auf ganz bestimmte Dinge.

Meditationsmusik – Optimale Wirkung erzielen

Die Wirkung von Musik auf die Seele ist sicher unbestritten. Schwangeren Personen wird seit langer Zeit empfohlen, ihr ungeborenes Kind mit klassischer Musik zu begleiten. Fast jede werdende Mutter wird dabei eher auf Bach, Sibelius, Mozart und Beethoven zurückgreifen, als beispielsweise auf Wagner.

Die Wirkung der Musik können Sie sich auch bei der Meditation zunutze machen. Genießen Sie harmonische Symphonien oder auch Balladen. Eine besondere Meditationsmusik sind fernöstliche oder der Natur entnommene Klänge.

Wie meditieren Sie richtig?

Diese Frage lässt sich zunächst einfach beantworten. Sie meditieren richtig, wenn Sie einen Zustand der inneren Ruhe erreichen. Das können Sie zum Beispiel intuitiv selbst richtig machen. Alternativ belegen Sie einen Kurs, der Ihnen die nötigen Kenntnisse vermittelt. Für einen Online-Kurs besuchen Sie die Internetseite unter https://mindee.com. Hier erfahren Sie alles Nötige zum Selbstlernen mit professioneller Unterstützung.

Die Achtsamkeitsmeditation

Eine beliebte Form der Meditation ist die Achtsamkeitsmeditation. Sie zählt zu den bekanntesten „stillen“ Meditationen aus dem Buddhismus. Der Meditierende ruht dabei aufrecht sitzend und beobachtet sowohl das Innen wie das Außen und heißt alles willkommen. Im Innen nimmt er dabei ebenfalls eine Position des Außenstehenden, nicht Bewertenden ein. Er betrachtet also seine Gedanken, nimmt sie an und gibt jedem das gleiche Gewicht. Genauso betrachtet er seinen Körper und das Außen. Ohne jede Wertung der Eindrücke gelangt der Meditierende zu einer angenehmen Gelassenheit.

Die transzendentale Meditation

Im Gegensatz zur Achtsamkeitsmeditation lassen Sie in der transzendentalen Meditation förmlich alle Gedanken hinter sich und tauchen in die absolute Stille Ihres Selbst ein. Sie gilt als die natürlichste und effektivste Art der Meditation, da sie weder Aktivität noch Kontrolle erfordert. Sein innerstes Selbst ohne jeden Gedanken zu erleben, bezeichnet das transzendentale Bewusstsein – ein vollständig ruhiger, dabei hellwacher Geist.